Veröffentlicht am

7 Chakren: Wie Drüsen, Hormone & Organe zusammenhängen

Cosmoweine & Sekte sind auch als Chakren Weine bekannt, da man mit Ihnen die Chakren (Körpernergiezentren an der Oberfläche des Körpers) aktivieren, vitalisieren und harmonisieren kann.
Sind alle Chakren aktiv und in Harmonie dann sind das sehr gute Voraussetzung für ein gesundes, langes Leben.
Folgendes veröffentlicht Harald Wörner als Coach und Autor.

Buch Nährwert Lebensenergie für Ihr gesundes Sein

Buch Nährwert Lebensenergie für Ihr gesundes Sein

Einfluss der Chakren auf Hormone und Organe

Aus Sicht alternativer Heilmethoden (wie Kundaliniyoga oder Ayurveda) regulieren die Chakren das feinstoffliche Energiesystem, welches wiederum direkt mit dem Hormonsystem (endokrine Drüsen) und den Organen verknüpft ist.

ChakraZugeordnete DrüseWichtige HormoneAktivierte Organe / Regionen
1. Wurzelchakra (Muladhara)Nebennieren (Nebennierenmark)Adrenalin, Norisodrin (Noradrenalin), CortisolWirbelsäule, Knochen, Zähne, Nägel, Dickdarm, Mastdarm, Prostata, Blutbildung
2. Sakralchakra (Svadhisthana)Keimdrüsen (Eierstöcke / Hoden)Östrogen, Progesteron, TestosteronBeckenraum, Fortpflanzungsorgane, Nieren, Blase, alle Körperflüssigkeiten (Blut, Lymphe, Sperma)
3. Solarplexuschakra (Manipura)Bauchspeicheldrüse (Pankreas)Insulin, GlucagonUnterer Rücken, Bauchhöhle, Magen, Leber, Milz, Gallenblase, Verdauungssystem
4. Herzchakra (Anahata)ThymusdrüseThymopoetin (steuert T-Lymphozyten / Immunsystem)Herz, oberer Rücken, Brustkorb und Brusthöhle, unterer Teil der Lunge, Blutkreislauf, Haut
5. Halschakra (Vishuddha)Schilddrüse & NebenschilddrüsenThyroxin (T4), Trijodthyronin (T3), ParathormonHals-, Nacken- und Kieferbereich, Kehlkopf, Luftröhre, Bronchien, Stimmbänder, Speiseröhre, Ohren
6. Stirnchakra (Ajna / 3. Auge)Hirnanhangdrüse (Hypophyse)Steuerhormone (TSH, ACTH, LH, FSH), WachstumshormoneZentralnervensystem, Gehirn, Augen, Nase, Nebenhöhlen, Kleinhirn
7. Kronenchakra (Sahasrara)Zirbeldrüse (Epiphyse)Melatonin (steuert den Schlaf-Wach-Rhythmus)Großhirn, Schädeldecke, gesamte körperliche Biologie (als übergeordnetes Zentrum)

1. Wurzelchakra (Muladhara) – Das Überlebenszentrum

  • Die Drüsen: Nebennieren (insbesondere das Nebennierenmark)
  • Die Hormone: Adrenalin, Noradrenalin, Cortisol
  • Die Organe: Wirbelsäule, Knochen, Zähne, Nägel, Dickdarm, Mastdarm, Prostata, Blutbildung
    Funktioneller Zusammenhang

Das Wurzelchakra steht für Urvertrauen, Sicherheit, Erdung und das reine physische Überleben. Droht Gefahr oder existenzielle Angst, schütten die Nebennieren blitzartig Adrenalin und Noradrenalin aus.

Dies aktiviert den Sympathikus (Flucht-oder-Kampf-Modus): Der Blutdruck steigt, die Muskeln spannen sich an und die Verdauung wird gedrosselt. Chronischer Stress (Blockade des Chakras) führt zu dauerhaft hohem Cortisol, was das Immunsystem schwächt und zu Erschöpfung (Nebennierenerschöpfung) oder Knochen- und Rückenproblemen führen kann.

2. Sakralchakra (Svadhisthana) – Das Zentrum der Lebenskraft

  • Die Drüsen: Keimdrüsen (Eierstöcke bei Frauen, Hoden bei Männern)
  • Die Hormone: Östrogen, Progesteron, Testosteron
  • Die Organe: Beckenraum, Gebärmutter, Hoden, Prostata, Nieren, Blase, alle Körperflüssigkeiten (Blut, Lymphe, Verdauungssäfte, Sperma)

Funktioneller Zusammenhang

Dieses Chakra steuert Sexualität, Kreativität, Fortpflanzung und Emotionen. Die Keimdrüsen produzieren die Sexualhormone, welche nicht nur die Fortpflanzungsorgane steuern, sondern auch die Geweberegeneration, den Muskelaufbau (Testosteron) und die psychische Stabilität im Monatszyklus (Östrogen/Progesteron) beeinflussen.
Da das Chakra auch den Fluss aller Flüssigkeiten regelt, arbeitet es eng mit den Nieren und der Blase zusammen, um den Wasser- und Elektrolythaushalt des Körpers im Gleichgewicht zu halten.

3. Solarplexuschakra (Manipura) – Das Kraftwerk des Körpers

  • Die Drüse: Bauchspeicheldrüse (Pankreas)
  • Die Hormone: Insulin, Glucagon
  • Die Organe: Magen, Leber, Milz, Gallenblase, Dünndarm, vegetatives Nervensystem (Solarplexus-Geflecht)
    Funktioneller Zusammenhang

Das Solarplexuschakra ist der Sitz der Persönlichkeit, des Willens und der Macht. Physisch entspricht dies der Verdauung und Energieproduktion. Die Bauchspeicheldrüse schüttet Insulin aus, um Glukose (Zucker) aus dem Blut in die Zellen zu schleusen – das sorgt für körperliche Energie. Glucagon mobilisiert Reserven bei Bedarf.

Besteht ein energetisches Ungleichgewicht (z. B. durch unterdrückte Wut oder Ohnmachtsgefühle), verkrampft sich das physische Nervengeflecht des Solarplexus. Die Folge sind typische psychosomatische Beschwerden wie Magengeschwüre, Verdauungsstörungen oder langfristig eine gestörte Zuckerverarbeitung (Diabetes).

4. Herzchakra (Anahata) – Die Brücke der Liebe

  • Die Drüse: Thymusdrüse
  • Die Hormone: Thymopoetin, Thymosine (Steuerung der T-Lymphozyten)
  • Die Organe: Herz, Blutkreislauf, Blutgefäße, Lunge (unterer Teil), Brustkorb, Haut Funktioneller Zusammenhang

Das Herzchakra verbindet die unteren (körperlichen) mit den oberen (geistigen) Chakren und steht für Liebe, Mitgefühl und Heilung. Die ihm zugeordnete Thymusdrüse sitzt direkt hinter dem Brustbein. Sie ist das „Schnittstellen-Organ“ zwischen Psyche und Abwehrkräften, in dem Immunzellen (T-Lymphozyten) geprägt werden.

Wissenschaftliche Studien der Psychoneuroimmunologie zeigen: Gefühle von Einsamkeit oder Trauer (Herzschmerz) schwächen die Aktivität der Thymusdrüse spürbar. Gefühle von Liebe und Verbundenheit hingegen stärken die Immunabwehr und harmonisieren den Herzrhythmus sowie den Blutdruck.

5. Halschakra (Vishuddha) – Das Kommunikationszentrum

  • Die Drüsen: Schilddrüse und Nebenschilddrüsen
  • Die Hormone: Thyroxin (T4), Trijodthyronin (T3), Parathormon, Calcitonin
  • Die Organe: Kehlkopf, Stimmbänder, Luftröhre, Bronchien, Speiseröhre, Hals- und Nackenwirbel, Kiefer, Ohren

Funktioneller Zusammenhang

Das Halschakra steht für Selbstausdruck, Wahrheit und Kommunikation. Die Schilddrüse reguliert mit ihren Hormonen T3 und T4 das Grundtempo des gesamten Stoffwechsels (Metabolismus) sowie die Körperwärme und das Herzkreislaufsystem. Die Nebenschilddrüsen steuern über das Parathormon den Kalziumhaushalt.

Wenn ein Mensch „seine Wahrheit nicht ausspricht“ oder sich ständig schlucken muss, zeigt sich dies energetisch im Hals. Physisch kann sich das in einer Schilddrüsenüberfunktion (Rastlosigkeit, Herzrasen) oder Unterfunktion (Antriebslosigkeit, Kälteempfindlichkeit) äußern.

6. Stirnchakra (Ajna) – Das Dritte Auge

  • Die Drüse: Hirnanhangdrüse (Hypophyse)
  • Die Hormone: Steuerhormone (TSH, ACTH, LH, FSH), Wachstumshormon (STH), Oxytocin, Endorphine
  • Die Organe: Zentralnervensystem, Gehirn, Augen, Nase, Nebenhöhlen, Nervenbahnen im Kopf

Funktioneller Zusammenhang

Das Stirnchakra ist der Sitz der Intuition, der Erkenntnis und der geistigen Klarheit. Die Hypophyse (Hirnanhangdrüse) wird in der Medizin als „Meisterdrüse“ bezeichnet. Sie produziert selbst Hormone, steuert aber vor allem über das Blutbahnsystem die nachgelagerten Drüsen (Schilddrüse, Nebennieren, Keimdrüsen).
Damit spiegelt die Hypophyse exakt die Funktion des Stirnchakras wider: Sie ist die übergeordnete Kontrollinstanz, die alle körperlichen Rhythmen koordiniert. Ein blockiertes Stirnchakra äußert sich physisch oft in hormonellem Chaos, Migräne, Sehstörungen oder mentaler Erschöpfung.

7. Kronenchakra (Sahasrara) – Das Tor zum Kosmos

  • Die Drüse: Zirbeldrüse (Epiphyse)
  • Die Hormone: Melatonin, Serotonin (Vorstufe)
  • Die Organe: Großhirn, Schädeldecke, die gesamte körperliche Biologie

Funktioneller Zusammenhang

Das Kronenchakra steht für Spiritualität, Erleuchtung und die Anbindung an das große Ganze. Die Zirbeldrüse reagiert extrem empfindlich auf Licht und Dunkelheit und produziert das Hormon Melatonin. Melatonin steuert unseren Schlaf-Wach-Rhythmus (zirkadianer Rhythmus). Da die Zirbeldrüse den Schlaf steuert, regelt sie indirekt die nächtliche Regeneration aller Zellen, die Zellerneuerung und die Ausschüttung von Wachstumshormonen. Ein blockiertes Kronenchakra trennt den Menschen von seinem natürlichen Biorhythmus, was zu schweren Schlafstörungen, chronischer Müdigkeit und dem Gefühl der inneren Orientierungslosigkeit führt.